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Update Gutachten BW- Apothekenversorgung

Unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Apotheke im Rahmen der Pandemie

M 53 Kapitel
Update Gutachten BW- Apothekenversorgung

Apotheken haben während der Pandemie wichtige Aufgaben übernommen, stehen aber nun vor wirtschaftlichen Herausforderungen und rechtlichen Unsicherheiten. Ihr positives Image bleibt, doch Nachwuchssorgen und Lieferengpässe bedrohen die Zukunft. Die Digitalisierung schreitet voran, aber langsam und mit Hindernissen.

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Update Gutachten BW- Apothekenversorgung

Apotheken haben während der Pandemie wichtige Aufgaben übernommen, stehen aber nun vor wirtschaftlichen Herausforderungen und rechtlichen Unsicherheiten. Ihr positives Image bleibt, doch Nachwuchssorgen und Lieferengpässe bedrohen die Zukunft. Die Digitalisierung schreitet voran, aber langsam und mit Hindernissen.

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7.1  Attraktivität des Berufs aus Apothekensicht

Apotheken haben zwar, wie oben verdeutlicht, ein gutes Image in der Bevölkerung und dürften daher auch attraktiv als Arbeitgeber sein, ihre zentrale Rolle in der Pandemiebewältigung hat hier einerseits einen positiven Impact. Allerdings ist die Berufsausübung mit hohen Belastungen, Ansteckungsrisiken etc. verbunden. In den Apotheken mit Corona-Fällen mussten in 70% der Fälle krankheitsbedingt Überstunden angeordnet werden, was den Druck auf die verbleibenden Mitarbeitenden zusätzlich erhöhte. Dagegen erscheinen die Arbeitsplatzbedingungen bei der konkurrierenden (Pharma-)Industrie attraktiver (höhere Bezahlung, keine Samstags- bzw. Nacht- oder Notdienste etc.). Auch die Tätigkeit als Stationsapotheker in einem Krankenhaus, und hier ist mit einem steigenden Bedarf zu rechnen, steht in Konkurrenz zur Apotheke. Hinzu kommt bei den approbierten Apotheker:innen die ökonomische und politische Unsicherheit (Feminisierung / Teilzeit / Rushhour des Lebens).

Im Vergleich zu anderen Gesundheitsberufen in der ambulanten Versorgung beurteilen demnach auch insbesondere die Apotheker (58%) die Arbeitsbedingungen als schlecht (vgl. Abb. 9).

Abb. 13: Beurteilung der Arbeitsbedingungen aus Sicht der jeweiligen Heilberufe1


Als Hauptursache nennen Apotheken folgende Faktoren (vgl. Abb. 14):2

  • Administration bzw. der bürokratische Aufwand

  • Mangelnde Vergütung

  • Regelungsdynamik / Abrechnung mit den Kassen

  • Lieferengpässe

  • Nachwuchs-/Personalprobleme

Abb. 14: Größte Ärgernisse im Berufsalltag von Apotheken

Abb. 14: Größte Ärgernisse im Berufsalltag von Apotheken

Im Vergleich zu den Vorjahren fällt auf, dass sich insbesondere die “mangelnde Wertschätzung” seit 2019 etwas verbessert hat, hier dürfte die Pandemie einen positiven Einfluss gehabt haben. Dasselbe gilt für die Retaxationen aufgrund der entsprechend eingeführten Sonderregelungen.

Bestätigung erfahren diese Ergebnisse durch die Jahresendbefragung des Apokix, bei welcher die Apotheken als Top Themen für 2023 wie folgt definieren:

  • Die Anpassung des Apothekenhonorars

  • Den Bürokratieabbau

  • Die Vermeidung von Lieferengpässen

Erweiterung Expertenworkshop

 

In der Expertenrunde wurde die Einschätzung der Attraktivität des Apothekenberufs ebenfalls thematisiert.

 

Positiv wurde vermerkt, dass die Einschätzung durch COVID teilweise besser wurde: es zeigte sich, dass Apotheken krisensicher seien und der Beruf wieder mehr wertgeschätzt würde. “Manchmal sind Kunden gekommen, um ihre Kinder zu einem Praktikum anzumelden”.

 

Andererseits habe die Attraktivität abgenommen, denn:
  • die Vergütung des Personals sei nach wie vor nicht ausreichend.
  • die Arbeitsbelastung habe stark zugenommen, insb. die Bürokratie hat zugenommen.
  • In den Medien seien Apotheken häufig als problematisch dargestellt.
  • Apotheker stellten sich selbst nicht positiv dar
  • Die politische Wertschätzung der Apotheken fehle (insbesondere durch die GKV).

Fußnoten
1)
Ad hoc Umfrage der Stiftung Gesundheit im Rahmen des Gesundheitsklima-Index (3. Quartal 2022)https://www.stiftung-gesundheit.de/im-fokus-q3-2022/
2)
Im Gegensatz dazu liegen die Gründe für die Unzufriedenheit bei denÄrzt/innen bei der Administration und dem Aufwand für Technik bzw. Digitalisierung, bei den nichtärztlichen Heilberufen ist es mit großem Abstand die unzureichende Vergütung. Quelle: Ad hoc Umfrage der Stiftung Gesundheit im Rahmen des Gesundheitsklima-Index (3. Quartal 2022)
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